Samstag, 1. September 2012

Mieten. Kaufen. Wohnen.

So oder so ähnlich könnte man beschreiben, was ich beruflich mache. Nur irgendwie VÖLLIG anders, als in der gleichnamigen Serie im deutschen Fernsehen. ;o)
Was aber nicht an meinem tollen Beruf liegt!!!!
Wollte ich mal klarstellen!

Stoßzeiten erfordern manchmal auch Wochenendarbeit. So der Semesterbeginn im Herbst derzeit.

Also war Knopf im Büro. Zum Samstag. Mutterseelenallein.
Die Mappe unterm Arm, das Handy in der Hosentasche und die Schlüssel in der Hand. Ab geht’s.
Mieten. Kaufen. Wohnen.
So eben.



Nette Kunden warteten auf mich, wir gingen mittlerweile in die 3. Wohnung, Tür zu, rumschauen, aha, oh, mmhh…

Als die Zeit zum Verabschieden gekommen war, standen wir vor verschlossener Tür. Also eigentlich war sie offen.
Nur die Klinke konnte man lustig um 180 ° drehen, aber die Tür ging nicht auf.

Ratlosigkeit.
Noch mal probiert.
Nichts.
5 Leute im 3. Obergeschoss eingeschlossen.

Das hat es in 20 Jahren Berufserfahrung (oh – einundzwanzig sinds ja seit heute schon…) noch nicht gegeben.
Zum Glück gibt es einen Notdienst, den ich anrufen konnte.
Aber auch nach 40 eingesperrten Minuten war keine Rettung in Sicht. (Ich hätte wohl rufen sollen: ICH BIN EIN STAR, HOLT MICH HIER RAAAAUUUUUSSS)
Nun ja.
Welch Glück kam eine Bewohnerin zum Briefkasten vor der Tür. Ich konnte ihr klarmachen, dass sie mit dem Schlüssel, den ich aus dem Fenster warf, die Tür von außen aufschließen muss.
Eine alte Dame, knapp 80, zu 90 % blind und in ca. 20 Minuten im 3. Obergeschoss.
Egal, sie fand auch das Schlüsselloch nach 3 Minuten Suche und befreite uns alle aus der misslichen Lage!
PUH!

Ich habe daraufhin beschlossen, samstags nicht mehr zu arbeiten :o)

1 Stunde später: FEIERABEND.
Danach noch schnell in den Supermarkt. Kofferraum auf, Flaschen raus, Kofferraum zu.

AAAAAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRGGGGGGGGGGGGGGGGHHHHHHHHHHHHHH.

AUTOSCHLÜSSEL IM KOFFERAUM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
(dieser geht nur von innen oder mit der Fernbedienung am Schlüssel auf)
Schnappatmung. Herzrasen.
Der Lieblingsmann nicht daheim, sondern ca. 120 km weit weg von mir.
Ich hätte heulen können. Nachdem ich gerne einen Schnaps gehabt hätte.

Als ich so an der Autotür lehnte und nach Luft schnappte und einen Plan machte, was ich nun tun muss, probierte ich einfach noch mal, die Tür aufzumachen.

Und daaaaaaaaaa – ich hatte das Auto noch gar nicht zugemacht!!!!!!!!
WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!
Was ein Glück!!!!!!!!!!!!
Erleichterung. Durchatmen. Maggi kaufen.
Und nichts wie nach Hause.

Bitteschön. So kann ein Samstag toll beginnen, was?!
Sonst ist aber dann nichts weiter (schlimmes) passiert :o)

Also, wenn ihr das nächsten mal Mieten. Kaufen. Wohnen. guckt, wette ich, ihr denkt an mich! :o)

Liebe Grüße
Dani

Kommentare:

* Sonja hat gesagt…

Puh, diese Türen und Schlüssel! Haben die Kunden die Wohnung genommen?? Sie hatten ja viel Zeit zum Umschauen und Einleben! ;-)
Dir ein schönes Rest-Wochenende!
Liebe Grüße! Sonja

knöpfchen hat gesagt…

Nein sie haben sie leider nicht genommen, dafür aber der nächste, der so lange auf mich warten musste ;o)
Ich war heute die Lachnummer schlechthin im Büro haha! Wer den Schaden hat.....
Grüße!!!!!!!!!!!!!!

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